
AfD-Bundesparteitag und BuVo: kurze Erklärung in eigener Sache
Seit fast einem Jahr, d.h. seit dem Ende meiner extrem zeitraubenden Tätigkeit als Haushaltsausschuss-Vorsitzender 2018-2021, wurde ich gefragt, ob ich nun für ein Amt im BuVo der AfD bereitstehen würde, was ich seit Herbst 2021 grundsätzlich bejaht habe, falls die Partei es wünsche und falls ich was beitragen kann.
Die Frage wird ja nun akut – da der lange verschobene Bundesparteitag in Riesa näher rückt. Ein Bewerbungsvideo werde ich nicht drehen, da seit acht Jahren in der Partei und seit 20 Jahren publizistisch bekannt ist, wofür ich inhaltlich stehe und auch, wie ich arbeite. Mehr / Fragen zu meinen Positionen aber natürlich dann in Riesa.
Trotzdem einige Anmerkungen im Vorfeld: Ja, ich stehe weiterhin zur Verfügung – bis auf die Sprecherposition, die ich ausschließe. Bekanntlich bin ich fast immer inhaltsgetrieben, ideell unabhängig und mithin nicht pauschal einer „Gruppe“ zugehörig, zumal fast alle Strömungen der AfD m.E. weitgehend die Kerninhalte des AfD-Programms teilen und Streitereien fast immer „stilistische“ und leider auch bei uns machttaktische Gründe haben. Besonders übel ist die viel zu holzschnittartige und auch begrifflich zumeist fehlerhaft vorgebrachte Abgrenzung „Liberal-freiheitlich-bürgerlich“ „versus“ „national-patriotisch“. In der Präambel unseres Grundsatzprogramms berufen wir uns auf die Revolutionsbewegung von 1848: zugleich nationalliberal, freiheitlich-liberal, bürgerlich und patriotisch. All dies vereinigt in der (damals relativ jungen und heute leider fast supranational versenkten) Idee der freiheitlichen deutschen Nation. Hier beißt sich nichts – das geht alles wunderbar zusammen.
Trotz aller Unabhängigkeit erfordert die Arbeit in einem Kollektivgremium wie dem BuVo aber natürlich mehr als nur Partei- und Parteiprogramm-Loyalität; insbesondere auch eine Loyalität ggü. der Gruppe des 13er- oder 14er-Kollektivs namens BuVo. In JEDEM Fall muss der BuVo von leider in den letzten ca. drei Jahren im BuVo oft gesehenen sieben zu sechs Mehrheiten künftig wegkommen.
Die Grenzen dessen: Loyalität ist wichtig, hat aber manchmal programmatische, inhaltliche und logische Grenzen. Zudem kann es Entscheidungssituationen geben, in denen eine persönliche oder Gewissensüberzeugung im Ausnahmefall auch einmal ÜBER der Mehrheitsmeinung des Kollektivs stehen kann.
Und ebenfalls im Ausnahmefall kann es tatsächlich SOGAR bei unserer Partei mit dem sehr wichtigen Slogan „Mut zur Wahrheit“ einmal TAKTISCH oder POLITSTRATEGISCH begründete AUSNAHMEN geben. Das ist natürlich KEIN Plädoyer für Prinzipienuntreue und auch nicht für Opportunismus! Aber ein Hinweis auf politische Realitäten, die wir gerade in den letzten zwei Jahren bei Themen erlebt haben, zu denen unser Programm keine Vorgabe hatte und/oder unsere Basis keine einheitliche inhaltliche oder taktische Meinung. Wir leben leider in schnelllebiger Zeit mit zunehmend verrückter und oftmals bis dato unvorstellbarer Politik der Altparteien. In diesem Umfeld muss sich der BuVo oftmals frühzeitig positionieren zu einem Zeitpunkt, zu dem ggf. noch nicht alle Fakten zu einem neuen Thema oder einer neuen Regierungsidee auf dem Tisch liegen. Wir erleben im Bundestag immer häufiger Situationen, in denen KEINE Entscheidung mehr optimal ist, da man die Ursachen vor Jahren und Jahrzehnten hätte verhindern müssen und sich heute politikpraktisch nur noch die Frage nach dem (relativ) richtigen Verhalten im falschen System stellt. Hier braucht selbst der beste BuVo einen Vertrauensvorschuss und eine gewisse Toleranz für grundsätzlich nur noch RELATIV richtiges Verhalten; und ja, hier kann er sogar mal irren und muss sich später revidieren.
Dies in einiger Offenheit meine Sicht auf die Restriktionen eines Kollektivgremiums, das sich idealerweise der Basis eng verbunden fühlt – es aber nicht schaffen kann, immer ALLE Interessen dieser Basis zu vertreten und in begründeten Ausnahmefällen auch einmal „höherer Weisheit“, „höherer Gewalt“ oder „niederer Taktik“ nachgeben muss zu Lasten einer „reinen“ Lehre, über deren Inhalt in aller Regel noch nicht einmal völlige Einheit besteht in der Partei. Politik ist imperfekt, zumeist ein großer Kompromiss, selbst in der Partei mit dem Mut zur Wahrheit. Es ist eben „die Kunst des Machbaren“ (Agnelli) bzw. des „Möglichen“ (Bismarck). Aber ich kann wie seit 20 Jahren versprechen: Maximales Bemühen für Wahrheit, Markt, Freiheit und für Deutschland!
AfD für Deutschland!
Peter Boehringer

AfD seit 2022 von 10 Prozent verdreifacht!
Zwischenfazit Peter Boehringer zur AfD, Anfang Juli 2026
Liebe Freunde: Ihr habt beim Bundesparteitag in Erfurt Alice und Tino wiedergewählt. Klasse, das ist sehr wichtig: Als dieser Bundesvorstand 2022 unter Alice Weidel und Tino Chrupalla als Parteisprecher und mit mir als deren Stellvertreter anfing, lagen wir bei genau 10%, heute nun bei 30%! Vor vier Jahren hatten wir 28.000 Mitglieder, heute 80.000. Keine Partei der BRD-Geschichte hat sich so schnell etabliert: Wir sind in nur 13 Jahren zur stärksten Partei Deutschlands geworden!
Wichtig dabei: Das NEGATIVpotenzial derer, die sich NIEMALS vorstellen können uns zu wählen, lag 2022 noch bei 75 Prozent – heute bei 48! Wir haben mit klarer, konstruktiver Arbeit diesen zentralen Durchbruch zu Regierungsmehrheiten gegen härtesten medialen Widerstand erreicht.
Ich bearbeite seit Jahrzehnten alle Hauptthemen der AfD – also die Lebenslügen der heutigen BRD: Masseneinwanderung, Euro-Dauerrettung, CO2-Klimareligion, EU-Planwirtschaft. Praktisch ALLE großen politischen Entscheidungen der letzten 30 Jahre waren falsch.
Unsere Mission ist die Wiederherstellung eines menschennahen Nationalstaats: Mit GRENZEN, Meinungsfreiheit, unserer Kultur und einem Recht am eigenen Körper. Wir werden das souveräne Deutschland und die soziale Marktwirtschaft gegen supranationalistische „Transformation“ verteidigen!
Ich war acht Jahre lang Haushalts-politischer Sprecher der AfD-Bundestags-Fraktion; heute Europapolitischer Sprecher. Vier Jahre lang Vorsitzender des Haushalt-Ausschusses des Bundestages – permanent unter medialem Beschuss.
Als Mitglied unserer Bundesprogrammkommission seit 2015 und seit 2022 auch als für die Programmatik hauptverantwortlicher Bundesvorstand habe ich die Leitanträge zu allen sieben großen Programmparteitagen mitformuliert, die dann durch EURE Änderungsanträge noch VERBESSERT wurden. Solche Basisnähe bei der Programmarbeit wäre bei den Kleinparteien undenkbar!
In der Bundesprogrammkommission sind wir seit 2025 nun dabei, per 2027 auch unser neues Grundsatzprogramm zu erarbeiten.
Der Erfolg bei Wahlen und vor Gericht gegen den VS hat die solide Programmarbeit bestätigt: Aus der PROGRAMMATIK heraus gibt es KEINEN haltbaren Vorwurf gegen uns: Erst vor wenigen Wochen wurde dem Verfassungsschutz gerichtlich untersagt, unsere Partei als „extremistisch“ einzustufen. Die Regierungs-behörde VS hat seit 2021 KEINE Höherstufung erreicht, obwohl wirklich ALLES versucht wurde! Doch dieser Riesenerfolg war KEIN Selbstläufer: Ohne Gegenwehr und saubere Programmarbeit wären wir inzwischen im VERBOTSverfahren!
Wir haben dem Verfassungsschutz sogar den absurden Begriff der „Delegitimierung“ weggenommen. Er musste ihn völlig aufgeben. Wir haben die Delegitimierung delegitimiert!
Und ja, am Ende wird der Kampf POLITISCH gewonnen: Eine Regierung, die 30% ihrer Bürger für extremistisch erklären will, entwertet SELBST die Demokratie, beleidigt den Wähler und sollte einfach in den Spiegel schauen, wenn sie Extremisten sehen will!
Der VS behauptet, die Ablehnung einer multikulturellen Gesellschaft sei verfassungswidrig. Das ist NICHT haltbar: Das Grundgesetz konstituiert Deutschland als Nationalstaat des deutschen Volkes. Unser Kampf gegen Massenzuwanderung ist absolut verfassungs-konform! Politische GEWALT dagegen IST verfassungsfeindlich! GEWALT aber betreiben fast immer die LINKEN – auch heute in Erfurt erleben wir sie wieder! Wir lassen uns nicht stoppen. Nicht durch Hetze noch durch Gewalt. Wir WERDEN regieren! Wir werden die nötigen Ergebnisse erreichen!
Einige Worte zur EU: Sie bringt noch mehr Schuldensozialismus, noch mehr CO2-Religion und Deindustrialisierung; Massenüberwachung, Zensur durch EU-Chatkontrolle…
…UND den Digitalen Euro: Ich habe dazu als Leiter des Bundesfachausschusses „Euro und Währungspolitik“ unsere Kritik formuliert. Und im Bundesvorstand einen Kampagnenbeschluss gegen die Einführung des Digitalen Euro erwirkt!
Über die EU werden auch riesige Waffenkäufe für die Ukraine finanziert: Für einen Krieg, der nicht der unsere ist! Diese Kriegsbeteiligung ist wirklich gefährlich!
Dann der EU-Erweiterungsirrsinn: Es ist völlig klar, dass die Mitgliedschafts-Kandidaten niemals einen Nettonutzen für den EUropäischen Zahlmeister Deutschland bieten werden. Nicht die Armenhäuser Montenegro und Nordmazedonien. Nicht die völlig zerrissenen Bosnien-Herzegowina und Kosovo. Nicht das zugleich islamische und von Mafia-Strukturen geprägte Albanien. Und NATÜRLICH nicht das allerärmste Land Moldau und das korrupteste Ukraine. Merkel, Scholz und Merz haben Deutschland zur Melkkuh gemacht. Die kriminelle Energie dieser Regenten wird in die Ge-schichte eingehen! Wir WERDEN das Welt-Sozialamt schließen!
Es gehört heute KEIN Mut dazu, „gegen Rechts“ zu schreien. IHR dagegen steht für die RICHTIGE Sache auf! DANKE euch dafür!
Wir stehen nun vor entscheidenden Wahlen und der Vorbereitung von AfD-Regierungen! Bitte gebt uns und der AfD auch weiterhin eure Unterstützung, damit wir das Oppositionswerk bald mit einer KANZLERSCHAFT der AfD vollenden können!