Arbeitsbesuch bei der Deutschen Bundesbank

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Boehringer, Weidmann

Peter Boehringer, Jens Weidmann Bundesbank Frankfurt am Main

Arbeitsbesuch bei der Deutschen Bundesbank

Langer Arbeitsbesuch bei der Deutschen Bundesbank zu den sowohl aktuellen als auch zeitlosen Themen „Target2“, „Vertiefung der Währungsunion“, „Zins- und Geldpolitik allgemein“, „Verhältnis EZB-BuBa-Parlament“, „Anleihekaufprogramme der EZB/BuBa“ „Italienische Mini-Bots“, „Folgen des Brexit“ und am Rande auch zum künftigen Personaltableau der EU – auch wenn Jens Weidmann nicht EZB-Chef werden wird.

Dr. Sabine Mauderer, Dr. Jens Weidmann, Gunther Krichbaum, Burkhard Balz, Prof. Heribert Hirte, Peter Boehringer

Im Rahmen der Gespräche und beim Besuch des sog. „Target2-Operations-Centers“ (in dem jeden Tag Zahlungsverkehr von Hunderten Mrd. EUR zwischen Banken der EUR-Zone abgewickelt wird) habe ich ggü. den BuBa-Vorständen Jens Weidmann, Sabine Mauderer und Burkhard Balz (alle im Bild) Kritik geäußert – v.a. zur Nullzinspolitik, zu den u.E. rechtswidrigen Anleihekäufen und zum absurden Target2-„Saldo“, der letztlich Hunderte Mrd. EUR an uneinbringlichen deutschen Forderungen repräsentiert – auch wenn das vom Vorstand wieder einmal vehement bestritten wurde. Trotzdem ist das Verhältnis zu den Frankfurter Währungshütern erheblich nahbarer als zum EZB-Turm nur wenige Hundert Meter weiter, in dem künftig womöglich Christine „Wir mussten Recht brechen, um den Euro zu retten“ Lagarde das Zepter schwingen wird. Danke darum für ein ergiebiges Meeting.

1 Comment

  1. Andreas Lüdecke sagt:

    Sie machen Ihre Sache sehr gut. Konnten Sie auch die Frage nach den Goldforderungen gegenüber dem Ausland angesprochen werden? Die Überlegungen in Italien zu einer Parallelwährung mögen zurzeit unrealistisch erscheinen. Sie zeigen aber, in welchem Zustand sich der Euro befindet.
    Damit wächst das vom Taget2 ausgehende Risiko der Inanspruchnahme der Goldbestände zur Deckung der Verbindlichkeiten ausländischer Bankensysteme. Deshalb kann die Goldlagerung innerhalb Deutschlands nicht oft genug angemahnt werden.

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