Handelsblatt unterzeichnet die Kosten des EU-Betriebs um den Faktor 2 bis 5

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Handelsblatt unterzeichnet die Kosten des EU-Betriebs um den Faktor 2 bis 5

„Derzeit betragen die EU-Ausgaben 1,03 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt [formal korrekt wären übrigens „1,0% des deutschen Bruttonationaleinkommens zzgl. MWSt- und Zollabgaben“, Anm. PB]. Viel ist das nicht: Umgerechnet zahlt jeder Bundesbürger rund 35 Cent am Tag in den EU-Haushalt ein.“

Auszug aus: https://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-finanzierung-deutschland-verweigert-bruessel-eine-beitragserhoehung-und-geraet-deswegen-unter-druck/25239908.html

Dass die sklavisch EU-rophile Mainstreampresse immer genau den falschen, immer viel zu euphemistischen Twist zu EU-Kosten bringt, ist ja nichts Neues. So ist schon die Überschrift hier „Deutschland verweigert Brüssel eine Beitragserhöhung“ erstens unbillig: Deutschland zahlt auch im nächsten 7-Jahres-Plan der EU mind 1,0% seiner Wirtschaftsleistung an den Brüsseler Betrieb – bei steigendem BNE ist das also permanent mehr; selbst ohne Erhöhung des Prozentsatzes wie von Brüssel verlangt. Hier wird also nichts „verweigert“ – schon gar nicht von Merkel und Scholz.

Zweitens wird auch hier in diesem Artikel mal wieder eine ABSOLUTE Milliarden-Zahl unterschlagen – das macht der Mainstream derzeit gerne. Korrekt wären derzeit bereits enorme 37 Mrd EUR deutscher Jahresbeitrag für den EU-Molloch, demnächst bis zu 45 Mrd EUR – noch ohne Brexit-Zusatzbeitrag gerechnet – dann könnten es in wenigen Jahren auch schnell 50 Mrd EUR werden!

Drittens wird neuerdings gerne mit „NETTO“-Beiträgen an die EU argumentiert. Man rechnet die (oft sehr schwer quantifizierbaren und manchmal auch wenig sinnvollen) „Wohltaten“, die angeblich oder tatsächlich aus Brüssel nach Deutschland zurückfließen, einfach mal heraus – und kommt dann mal eben nur noch auf ca. 16 Mrd EUR („netto“) statt tatsächlich 37+ Mrd EUR pro Jahr!

Und das vielleicht Schlimmste ( = wahlweise mathematisch Inkompetente oder vorsätzlich Täuschende) hier ist viertens die Falschrechnung, die das Handelsblatt aufmacht: Verschämt versucht man, die EU-Kosten PRO KOPF und PRO TAG anzugeben und so zu kleinen Cent-Beträgen zu kommen. HB: Viel ist das nicht: Umgerechnet zahlt jeder Bundesbürger rund 35 Cent am Tag in den EU-Haushalt ein“. Doch diese Rechnung ist schlicht UNHALTBAR! Sie führt bei 80 Mio Deutschen zu gut 10 Mrd EUR pro Jahr.  Selbst unter reinen Netto-Annahmen wären es jedoch 16 Mrd EUR bzw. etwa 55 Cent pro Kopf und Tag [also über 50% mehr als das HB angibt]. Faktisch sind es brutto schon heute sogar über 1,30 EUR – demnächst nach Scholz- und Oettinger-Planungen weit über 1,50 EUR oder mit Brexit-Zusatzlast sogar 1,70 EUR pro Tag und Kopf!
Das Handelsblatt unterzeichnet die tatsächlichen EU-Kosten also um ein Vielfaches!

Vierfache Lüge in einem Artikel. Starke Leistung, Handelsblatt… Kein Wunder, dass die BuReg eben eine 40 Mio-Subvention auch an euch direkt aus dem Haushalt ausreichen musste (wir berichteten). Aus dem DEUTSCHEN natürlich – also zusätzlich zu dem der EU…

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